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Optimierung der Navigation mit Hilfe eines Feedback |
Was kann man sich unter einer Feedback-Navigation vorstellen? Bei einer so genannten Feedback-Navigation kann der Besucher in einer Navigationsleiste erkennen, auf welcher Seite innerhalb einer Website er sich im Moment befindet. Zur besseren Unterscheidung / Hervorhebung des gewählten Linkziels wird gleichzeitig der Navigationsbaum in Teilen oder vollständig angezeigt. Diese Hervorhebung bleibt auch dann bestehen, wenn der Besucher auf normale Hyperlinks innerhalb der geöffneten Seite klickt. Die Unterscheidung/Hervorhebung der aktuell geöffneten Seite innerhalb der Navigationsleiste kann durch unterschiedliche Grafik-Buttons, durch Umformatierung der Schrift des angeklickten Links oder durch Umfärbung einer Zelle in einer Tabelle bzw. eines div-Containers in der Navigationsleiste erfolgen. Mit der etwas in die Jahre gekommenen Frame-Technik lässt sich eine einfache Feedback-Navigation realisieren. Dazu wechselte man z.B. das gesamte Frameset gegen eins Frameset mit dem hervorgehobenen Navigationsframe aus, was bei umfangreichen Websites sehr aufwändig wird. Doch es geht bei der Frametechnik auch etwas eleganter. Hierbei werden mit Hilfe eines JavaScripts gleichzeitig zwei oder mehrere Frames innerhalb eines Frameset ausgetauscht. Ein Beispiel für den bewussten Einsatz der Frametechnik zeigt die Website von Kaiserstuhl Percussion . Noch eleganter lässt sich eine Feedback-Navigation durch Verwendung einer oder mehrerer CSS-Definitionen (Cascading Style Sheets) für bestimmte Zustände von Textlinks innerhalb einer Navigationsleiste realisieren. Um jedoch nicht jede einzelne Seite von Hand zu programmieren, muss bei umfangreichen Websites viel Know-how für die "Automatisierung" des Vorgangs eingesetzt werden. Moderne Editoren wie Dreamweaver schaffen diese Automatisierung mit Templates und den dort platzierten optionalen Bereichen. Dreamweaver kann auch grafische Navigationsleisten mit Hilfe eigener JavaScripts verwalten - für die man dann bis zu drei unterschiedliche Grafiken pro Button (Verhalten "Navigationsleistenbild festlegen") benötigt - und die sich in Templates einbauen lassen. Die beispielhafte Website des Fraunhofer-Verbunds Polymere Oberflächen POLO zeigt eine vertikale Navigationsleiste auf Basis unterschiedlicher CSS-Definitionen für den ausgewählten bzw. nicht ausgewählten Zustand einer Webseite. Moderne Content Management Systeme können intern zwei Zustände (ausgewählt oder nicht ausgewählt) für eine einzelne Seite unterscheiden und so bestimmte Hervorhebungen automatisch setzen.
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